#Ausländer in Thailand

Ausländer in Thailand zu sein, ist der gemeinsame Ausgangspunkt aller Geschichten auf dieser Seite: jemand, der von außen kam, ohne die Sprache oder die Gebräuche zu kennen, und fast alles gleichzeitig lernen musste, während er sich verliebte. Dieser Tag vereint sehr unterschiedliche Berichte — Touristen, Rentner, Arbeitende, Witwer — mit dem gemeinsamen Nenner, Thailand zunächst von außen zu betrachten und am Ende Teil davon zu werden. Es ist auch fast immer der erste Schritt hin zu Formalitäten wie einem Visum oder zu so großen Entscheidungen wie einer Hochzeit in Thailand. Der Grad der Anpassung ist sehr unterschiedlich: von denen, die wirklich Thailändisch lernen, bis zu denen, die jahrelang nie aus der Expat-Blase heraustreten — und dieser Unterschied sagt einiges darüber aus, wie es am Ende ausgeht.


Geschichten mit #Ausländer in Thailand

Titelbild: Direkt vor ihren Augen wurde mein Motorrad gestohlen, und sie zuckte nur mit den Schultern. Ich brauchte ein Jahr, um zu verstehen, dass es ihr nicht egal war — sie trug es nur anders.

Direkt vor ihren Augen wurde mein Motorrad gestohlen, und sie zuckte nur mit den Schultern. Ich brauchte ein Jahr, um zu verstehen, dass es ihr nicht egal war — sie trug es nur anders.

Marcus, ein 41-jähriger Deutscher, ist frustriert, als seine thailändische Partnerin Fern nach dem Diebstahl seines Motorrads gelassen mit 'mai pen rai' reagiert. Er braucht ein Jahr, um zu verstehen, dass der Ausdruck nicht Gleichgültigkeit bedeutet, sondern nur eine andere Art, ein Problem zu tragen.

Titelbild: Ich kam für eine Woche nach Chiang Rai, um Kaffee einzukaufen. Acht Jahre später verhandle ich immer noch Preise mit derselben Genossenschaft, bin aber inzwischen auch Teil der Familie.

Ich kam für eine Woche nach Chiang Rai, um Kaffee einzukaufen. Acht Jahre später verhandle ich immer noch Preise mit derselben Genossenschaft, bin aber inzwischen auch Teil der Familie.

Sam, ein 39-jähriger kanadischer Kaffeeeinkäufer, reist nach Chiang Rai, um mit einer Genossenschaft in den Bergen von Doi Chang zu verhandeln. Kaew, die Qualitätsmanagerin, korrigiert ihn bei einer Partie, die er für gut hielt. Acht Jahre später verkosten sie immer noch gemeinsam Kaffee — inzwischen als Ehepaar.

Titelbild: Man setzte uns an denselben Schreibtisch im Lehrerzimmer, weil kein anderer Platz frei war. Zwei Jahre später ist sie der Grund, warum ich nie die Versetzung nach Bangkok beantragt habe.

Man setzte uns an denselben Schreibtisch im Lehrerzimmer, weil kein anderer Platz frei war. Zwei Jahre später ist sie der Grund, warum ich nie die Versetzung nach Bangkok beantragt habe.

Daniel, ein 35-jähriger britischer Lehrer, zieht von Bangkok an eine zweisprachige Schule in Udon Thani. Er teilt sich rein zufällig, wegen der Möblierung, einen Schreibtisch im Lehrerzimmer mit Waan, einer Sozialkundelehrerin. Zwei Jahre später lehnt er ihretwegen eine Beförderung in Bangkok ab.


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