Thailändischer Spitzname

Fast jeder Thailänder wird im Alltag bei einem kurzen Spitznamen genannt (ชื่อเล่น, cheu len), nicht beim vollen gesetzlichen Vornamen — meist kurz nach der Geburt von einem Elternteil oder Großelternteil vergeben, oft ohne inhaltlichen Bezug zum formellen Namen auf offiziellen Dokumenten. Übliche Beispiele sind Nok, Gift, Mint, Ploy, Bank oder Beam. Für einen Ausländer ist das einer der ersten kleinen kulturellen Stolpersteine: Die Frau, mit der er als 'Nok' schreibt, kann auf ihrem Reisepass und den Hochzeitsdokumenten einen völlig anderen, formelleren Namen haben, und den Spitznamen zu verwenden ist weder unhöflich noch informell gemeint — es ist einfach, wie sie von allen genannt wird, Familie eingeschlossen.


Häufig gestellte Fragen

Warum haben Thailänder Spitznamen, die von ihrem echten Namen abweichen?

Es ist ein lange etablierter Brauch: Ein kurzer Spitzname wird meist in früher Kindheit vergeben, oft ohne inhaltlichen Bezug zum formellen gesetzlichen Vornamen, und ist das, was Familie, Freunde und Kollegen tatsächlich täglich verwenden — der vollständige Name erscheint vor allem auf offiziellen Dokumenten.

Sollte ich den Spitznamen meiner thailändischen Partnerin oder ihren vollen Namen verwenden?

Den Spitznamen — er ist keine Abkürzung oder ein Zeichen von Informalität, es ist einfach, wie sie bekannt ist. Ihr voller gesetzlicher Name erscheint auf Papieren wie Visa und Eheregistrierung, nicht das, wie die Leute sie nennen.


Geschichten im Zusammenhang mit Thailändischer Spitzname


Weiter entdecken