#Hua Hin

Hua Hin ist eine Küstenstadt nur wenige Stunden von Bangkok entfernt, traditionell mit thailändischem Mittelschichtstourismus verbunden und spürbar ruhiger als Pattaya oder Phuket. Sie zieht Ausländer an, die etwas weniger Partyorientiertes suchen und näher am Alltag ist, und die hier angesiedelten Geschichten spiegeln das oft wider: zufällige Begegnungen in kleinen, unauffälligen Bars, die zu ernsthaften Beziehungen heranwachsen, manchmal mit Happy End, manchmal nicht.


Geschichten mit #Hua Hin

Titelbild: Ich schloss die Krankenversicherung nur ab, weil das Rentnervisum es verlangte. Acht Monate später war genau dieser Pflichtpapierkram das Einzige, was mich vor dem finanziellen Ruin durch einen Herzinfarkt bewahrte.

Ich schloss die Krankenversicherung nur ab, weil das Rentnervisum es verlangte. Acht Monate später war genau dieser Pflichtpapierkram das Einzige, was mich vor dem finanziellen Ruin durch einen Herzinfarkt bewahrte.

Graham, ein 68-jähriger britischer Rentner, schließt widerwillig die für sein Rentnervisum in Hua Hin verpflichtende Krankenversicherung ab. Monate später zeigt ihm ein Herzinfarkt, warum diese Police, die er als bloße Formalität sah, die wichtigste Entscheidung war, die er beim Umzug hierher getroffen hat.

Titelbild: Vier Monate lang habe ich jeden Abend allein an ihrem Nudelstand gegessen. Als wir endlich miteinander sprachen, hatten ihre Kinder längst entschieden, dass ich ein Problem war.

Vier Monate lang habe ich jeden Abend allein an ihrem Nudelstand gegessen. Als wir endlich miteinander sprachen, hatten ihre Kinder längst entschieden, dass ich ein Problem war.

James, ein 60-jähriger schottischer Witwer, geht in Hua Hin des Golfs wegen in den Ruhestand und isst fortan jeden Abend am selben Nudelstand am Pier. Er braucht vier Monate, um mehr als zwei Sätze mit Nok, der Besitzerin, zu wechseln — und noch viel länger, um ihre Kinder zu überzeugen, die schon zu viele Geschichten über pensionierte Farang wie ihn gehört haben.


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